Es wird Zeit für etwas Neues

Es wird Zeit für eine Überarbeitung des e-trend Blogs. Das alte Theme ist nicht mobiltauglich. Das ist auf Dauer ungesund. Die User werden nicht glücklich und Google noch weniger. Denn bei der Suchmaschine aus Mountain View ist „mobile first“ angesagt. Ein neues Theme muss her. Und möglichst ein responsives. Desweiteren existieren noch die statischen HTML Seiten aus ganz alten Zeiten. Aktuell neige ich dazu, diese zu entsorgen. Nicht vollständig, irgendwo könnten sie hinweg archiviert werden. Aber nach 15 Jahren ist die Uhr abgelaufen. Ein neuer Trend muss her.

Das Stahl Wiki von steel.online

Nachdem ich letztes Jahr über die Digitalisierung der Stahlbranche gebloggt habe, und Netzwerk Stahl in diesem Artikel eine der Hauptrollen inne hatte, kommt nun eine kleine Fortsetzung zum Thema Stahl und Internet. Aufgrund seiner zunehmend internationaleren Ausrichtung hat das Netzwerk Stahl seinen Namen und seine Domain umgestellt. Steel.online ist das neue Netzwerk Stahl. Denn wer Stahl sagt, der muss auch über Steel sprechen.

Fune in acciaio, tirante, trefolo

Nach der Namensumstellung und der Eröffnung eines Online Magazins, wird jetzt ein neues interessantes Projekt angepackt. Das Stahl Wiki, eine Enzyklopädie des Stahls. Wo früher noch Stahlregister und DIN Norm Blätter herangezogen werden mussten, um sich über Stahl, Stahlsorten und eingesetzte Werkstoffe schlau zu machen, sind heute Datenbanken und Wikipedia das Mittel der Wahl. Und weil Wikipedia nicht jede der mehr als 2000 Werkstoffnummern listen kann/mag, ist noch Platz und Bedarf für ein echtes Stahl Wiki im Internet vorhanden. Zum Auftakt gibt es erst einmal eine Liste von Werkstoffnummern zum Edelstahl.

Bildquelle: Fotolia, Fune in acciaio, tirante, trefolo © LaCozza

Der neue e-Trend – Elektro schlägt Electronic

Ursprünglich geht das e im Namen von e-trend.de auf den Wortbestandteil electronic zurück, wie er im Begriff e-business Verwendung findet. Was waren wir stolz auf unseren Namen. Lang ist es her. Seinerzeit gipfelte der e-business Wahn in einem Hype rund um die New Economy, welcher mit dem Kollaps des neue Marktes ein unrühmliches Ende fand. Seit dieser Zeit sind nicht nur Aber-Milliarden an Dollars und Euronen verbrannt worden, auch der Glanz und Klang des kleinen Buchstaben e wurde deutlich in Mitleidenschaft gezogen.

Doch jetzt, nach 12-15 Jahren, hat sich ein neuer e-Trend in unser aller Leben geschlichen. Der Elektro-Trend: E-Bikes, E-Roller und E-Autos. Elektrische Fahrräder gehören mittlerweile zum Alltag, sei es als Pedelec oder als E-Bike. Sie machen so die ältere Generation ein Stückchen mobiler. Auch Elektroroller und Elekto-Rasenmäher ziehen immer öfter in unsere Haushalte ein und sorgen so für weniger Lärm und mehr Umweltfreundlichkeit. Und der spannendste Teil der Elektromobilität fehlt noch. Das Elektroauto.

Noch wartet das E-Auto auf seinen Durchbruch. In seinem Windschatten wird es eine Menge weitere Umwälzungen hinter sich herziehen. Car-Sharing Modelle, Selbstfahrende Fahrzeuge, totale Vernetzung, von den Auswirkungen auf die Automobil-Industrie und unsere Gesellschaft mal ganz zu schweigen. Auch der Siegeszug der LED-Lampe wird nicht mehr aufzuhalten sein. Zu viele Vorteile sprechen für die neue e-Birne.

Parallel zu diesen Strömungen wird eine weitere elektrische Komponente einen immer größeren Einfluss auf die weitere e-Entwicklung haben. Der Akku bzw. die Wiederaufladbare Batterie. Mit zunehmender Kapazität und abnehmendem Gewicht und Preisen, wird der Akku regelrecht zum Katalysator für die anderen e-Technologien. Das Ganze ist nur noch eine Frage der Zeit. Dann reiten wir alle den neuen e-Trend.

Wissen ist Geld

Wir lernen Lesen, Schwimmen und Fahrradfahren. Wir lernen alles Notwendige für unser Leben. Aber was lernen wir zum Thema Geld? Diese Frage stellt sich das Erklär-Video der ascent AG. Das Unternehmen hat sich das Thema Finanzbildung auf die Fahne geschrieben.

Wir lernen in der Schule alles Mögliche und Unmögliche, viel Nützliches, aber auch viel unnützes Zeug. Das kommt uns teuer zu stehen. Warum wir aber gerade beim Thema Geld und Finanzen solche Bildungslücken aufweisen, das stimmt bedenklich. Mit unserer Finanzbildung ist es nicht weit her. Dabei kennen wir doch alle den Spruch: „Wissen ist Macht.“ Und Macht ist Geld. Und umgekehrt.

Anstatt uns die Zusammenhänge des Finanz- und Geldsystems und die damit einhergehenden Geldflüsse zu erklären, werden unsere Schüler auch heute noch mit Lehrmaterialen zugeschüttet, die gefühlt bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Es wäre gut, wenn unser Bildungssystem sich eines solch elementaren Themas verstärkt annehmen könnte. Damit unsere Jüngsten frühzeitig lernen, wie sie mit ihrem Geld effizient umgehen können. Wie sie Geld verdienen. Und wie sie Schuldenfallen und Versorgungslücken vermeiden.

Sparen, Vorsorgen, Anlegen – das ist nach den Worten von Florian Agreiter gar nicht so einfach. Florian Agreiter engagiert sich nicht nur für die ascent ag, sondern auch in seinem Blog finformiert und auf Facebook.

Wer einmal bei einem der ascent Fachvorträge vorbeischauen möchte, hier geht es zu den Vorträgen der Ascent Ag.

Stahl im Wandel – Digital und Online

Die Stahlbranche gehört vermutlich mit zu den konservativsten Märkten hier in Europa. Doch auch hier ziehen Digitalisierung und Internet langsam aber sicher immer weiter in die Geschäfte und Geschäftsabläufe ein. Der harte Wettbewerb mit den asiatischen und osteuropäischen Stahlproduzenten setzt die Branche unter Druck, eine Konsolidierung von Stahlherstellungs- und Verarbeitungskapazitäten ist in vollem Gange und Kosteneinsparungen bei Material, Rohstoffen, Anlagen und Logistik führen zwangsläufig zu einer verstärkten Digitalisierung und Vernetzung bei den Unternehmen.

Stahl Netzwerk

Ein Blick auf die Google Suchanfragen nach Stahl und Edelstahl zeigt nur ein sehr moderates Wachstum bei der Nachfrage. Entweder stehen wir noch vor der Schwelle, oder das sehr B2B-lastige Geschäft spiegelt sich nur sehr schwach in Google Suchanfragen wider. Wahrscheinlich ist es eine Kombination aus beidem.

Doch es geht schon los. Der Stahlriese Klöckner will Stahl übers Internet verkaufen. Anstatt eine Angebotsanfrage per Fax oder Telefon zu stellen und auf das Angebotsfax des Herstellers warten zu müssen, soll die Kommunikation zukünftig über das Internet abgewickelt werden. Mit Vorteilen bei Geschwindigkeit, Lieferzeit, Verfügbarkeit, Lagerhaltung und Logistik. Nach Aussage von CEO Gisbert Rühl will Klöckner in 5 Jahren mehr als die Hälfte seines Stahl-Umsatzes über das Internet abwickeln.

Noch einen Schritt weiter geht das #Netzwerk-Stahl, das Konzern-Grenzen sprengen und Stahlhändler und -verbraucher auf seinem Online Marktplatz miteinander in Verbindung bringen will. Das Portal bringt Käufer und Verkäufer entsprechend ihrer Wünsche zusammen, das eigentliche Geschäft findet aber außerhalb der Plattform statt. Am Ende des Prozesses hat sich die Effizienz der Wertschöpfungskette erhöht, mit Vorteilen auf beiden Seiten. Zum Service von #Netzwerk-Stahl gehören ein Branchenbuch mit Namen von stahlbearbeitenden Unternehmen, eine Übersicht aktueller Legierungszuschläge, ein Oberflächen- und Werkstoffassistent sowie ein CEV-Rechner, ein Rohrrechner und ein Coil-Rechner.

Der Wettlauf im Stahl Online Business hat begonnen. Ob sich am Ende ein „Amazon der Stahlbranche“ finden und durchsetzen wird, das darf spekuliert werden. Bei Büchern war es ein Außenseiter, der den etablierten Buchverlegern und -händlern gezeigt hat, wie und wo es mit dem Internet lang geht. Mal schauen, wie es im Stahlmarkt laufen wird 😉

Bildquelle: Fotolia, Fune in acciaio, tirante, trefolo © LaCozza

Arrow Computer in Harsewinkel

Nach langer Zeit gibt es mal wieder etwas Persönlicheres im Blog zu vermelden. Unter dem Domainnamen www.arrow-computer.de baut sich gerade meine Sohn Maik Steffens eine Website zum Thema IT Service & Support auf. Basis für die Webpräsenz ist natürlich WordPress, kaum eine andere CMS Lösung ist so schnell und einfach installiert, als Software erst einmal kostenlos und von der Bedienung her quasi narrensicher. Der Auftritt ist natürlich dank responsivem Design mobilfreundlich und damit zukunftssicher.

Unterstützung bekommt Maik von seinem Freund Björn Nolte und seiner Schwester Anja. Zudem stehe ich dem Team mit Rat und Tat zur Seite. Damit deckt Arrow Computer schon eine ziemlich breite Palette an Dienstleistungen ab. Neben dem Heimatort Harsewinkel ist der Kreis Gütersloh Ziel des Dienstleistungsangebotes. Mal schauen, wie sich diese Unternehmung entwickeln wird.

Regionales Marketing wird dabei nicht nur eine der angebotenen Leistungen von Arrow Computer sein, es wird auch selber praktiziert werden, um die neue Webpräsenz in Harsewinkel und Umgebung bekannt zumachen. Zu diesem Zweck wird in Kürze auch eine Google+ Business Page erstellt und betrieben werden.

Pi Tag vs Pi Day Trendschau

Einige Wochen vor dem pi Tag wird es mal Zeit, einen Blick auf den pi Tag vs pi Day Trend zu werfen. Google Trends Suchvolumina weisen Jahr für Jahr eine Häufigkeitsspitze auf. Eine entsprechende Analyse zeigt, dass sich das Maximum ziemlich genau dem 14. März zuordnen lässt. Genau an diesem Tag feiern Mathefreaks und Pi-Fans den Tag der Zahl Pi. Die Wahl des 14.3. als Feiertag geht übrigens auf die amerikanische Datumsschreibweise 3/14 zurück, wo zuerst der Monat und dann der Tag genannt wird. Was damit den ersten drei Dezimalstellen von Pi gleichkommt.

Ein Vergleich der Suchspitzen von Pi Tag und Pi Day zeigt, dass in Deutschland die Bezeichnung Pi Day die Suchen anführt. Mit einer deutlichen Ausnahme. im Jahr 2010 suchte die Nation mit klarem Abstand nach der Suchkombination Pi Tag. Überraschend? Ja. Nur wie kommt so etwas zustande? Wer knackt das Rätsel?

Grund für die überraschend hohe Nachfrage nach der Kombi Pi Tag ist ein Google Doodle, das der Suchmaschinengigant aus Mountain View am 14. März in Deutschland und auch in vielen anderen Ländern der Welt ausgespielt hat. Solch ein Google Doodle zieht enorm viel Aufmerksamkeit auf sich. Besonders wenn es optisch so gelungen ist wie das vom Pi Tag 2010 🙂

Inwiefern Google auch dieses Jahr wieder ein Pi Doodle ausspielen wird ist unklar, einen guten Grund dafür gäbe es allerdinge. In diesem Jahr lässt sich das Datum sogar noch viel ansprechender gestalten. Der 14. März 2015 kann dann als 3/14/15 geschrieben werden, was Pi auf sogar 5 Dezimalstellen genau beschreibt. Ein derart magisches Datum gibt es dann erst in hundert Jahren wieder.

Frohe Ostern

Allen Lesern und Besuchern wünsche ich ein frohes Osterfest. Ostern kommt mit schöner Regelmäßigkeit, und genau so häufig suchen die Menschen nach österlichen Begriffen. Ob Suchen nach „frohe Ostern“ oder „Osterfeuer“, man erkennt sehr schön die deutliche zeitliche Beschränkung.

Erst ca. 14 Tage vor dem eigentlichen Ereignis ziehen die Suchanfragen an.

Schwitzen ohne Ende – Hyperhidrose

Vor Kurzem bin ich erstmals über einen Begriff gestolpert, der mir bis dato gänzlich unbekannt war. Es handelt sich um das Wort Hyperhidrose. Was ich nicht erwartet hatte, dieses Wort hat ein erkleckliches Suchvolumen, wie man an der folgenden Google Trends Verlaufskurve leicht ablesen kann.

Die Hochpunkte (Maxima) in der Trendkurve liegen zumeist in der Jahresmitte, speziell im Juli. Genau in jener Jahreszeit, wo wir so richtig ins Schwitzen kommen. Und damit sind wir auch schon bei der Erklärung unseres Begriffes angelangt. Unter Hyperhidrose versteht man das übermäßige Schwitzen. Eine solche extreme Schweißproduktion ist den Betroffenen zumeist sehr unangenehm und wird deshalb gerne verheimlicht. Betroffen sind von diesem Problem ca. 2% der deutschen Bevölkerung.

Entsprechende Werbung für Mittel gegen das Schwitzen und übermäßigen Schweißgeruch begegnen wir tagtäglich in den Medien. Meist handelt es sich um Deodorants bzw Antitranspirante, sei es in Form von Sprays, Gels oder Cremes. Mit chemischen Mitteln wird hier entweder der Geruch übertüncht oder den geruchproduzierenden Bakterien zu Leibe gerückt.

Neben dem Einsatz von Chemie gibt es noch eine weitere Behandlungsmöglichkeit für die Hyperhidrose, sie nennt sich Iontophorese und bedeutet den Einsatz von elektrischem Strom, um die Produktion von Schweiß zu unterbinden bzw. einzudämmen. Diese Methode scheint zwar nicht bei jedem Menschen zu funktionieren, auf der anderen Seite ist es vielleicht die beste Möglichkeit dem lästigen Schwitzen ein erträgliches Ende zu bereiten. Das Bild entstammt übrigens der Website www.hyperhidrose.com, auf der u.a. auch Iontophorese Geräte angeboten werden.

Es mögen durchaus auch Tabletten, Spritzen oder Operationen eine Hilfe gegen das Schwitzen sein, insbesondere wenn sich die eigentliche Ursache hinter irgendwelchen Krankheiten (Schilddrüse, Diabetes usw.) verbirgt. Das Video Schwitzen ohne Ende erklärt die Problematik des Schwitzens sehr gut.

Wie immer im Leben, ohne die richtige Vorabinformation und Beratung wird man wahrscheinlich auch bei der Hyperhidrose nicht zur besten Lösung gelangen. Und zu Risiken und Nebenwirkungen kann ich auch nichts sagen, da fragen sie mal lieber ihren Arzt oder Apotheker 😉