Das Stahl Wiki von steel.online

Nachdem ich letztes Jahr über die Digitalisierung der Stahlbranche gebloggt habe, und Netzwerk Stahl in diesem Artikel eine der Hauptrollen inne hatte, kommt nun eine kleine Fortsetzung zum Thema Stahl und Internet. Aufgrund seiner zunehmend internationaleren Ausrichtung hat das Netzwerk Stahl seinen Namen und seine Domain umgestellt. Steel.online ist das neue Netzwerk Stahl. Denn wer Stahl sagt, der muss auch über Steel sprechen.

Fune in acciaio, tirante, trefolo

Nach der Namensumstellung und der Eröffnung eines Online Magazins, wird jetzt ein neues interessantes Projekt angepackt. Das Stahl Wiki, eine Enzyklopädie des Stahls. Wo früher noch Stahlregister und DIN Norm Blätter herangezogen werden mussten, um sich über Stahl, Stahlsorten und eingesetzte Werkstoffe schlau zu machen, sind heute Datenbanken und Wikipedia das Mittel der Wahl. Und weil Wikipedia nicht jede der mehr als 2000 Werkstoffnummern listen kann/mag, ist noch Platz und Bedarf für ein echtes Stahl Wiki im Internet vorhanden. Zum Auftakt gibt es erst einmal eine Liste von Werkstoffnummern zum Edelstahl.

Bildquelle: Fotolia, Fune in acciaio, tirante, trefolo © LaCozza

Der Traum vom schnellen Geld im Internet verdienen

Verfolgt man die Anzahl Suchanfragen in Google Trends für Suchphrasen, die Wörter wie „schnell Geld verdienen,“, „Facebook Geld verdienen“ oder „Youtube Geld verdienen“ beinhalten, so ist hier über die letzten Jahre eine deutliche Zunahme zu erkennen. Insbesondere die neuen sozialen und medialen Plattformen wie Facebook und Youtube scheinen immer mehr als Chance gesehen zu werden, um im Internet Geld zu verdienen.

Doch dummerweise gibt es im Internet eine Vielzahl an schwarzen Schafen, die nur das Eine wollen – schnell Geldverdienen, koste es was es wolle. Das Geschäft ist dann allerdings ziemlich schmutzig und läuft im Endeffekt darauf hinaus, den Leuten vom Traum des schnellen Geldverdienens zu erzählen und den Leichtgläubigen für die vermeintliche Lösung ihres Problems das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Ganz schlimm wird es, wenn die Suchenden auf Angebote wie den Wallstreet Trick, Online Binary Systems oder geheimnisvolle Roulette Strategien herein fallen. Dann kann so richtig viel Geld im Internet verloren gehen. Was dann leider auch mit entsprechenden Verlusten im realen Leben verbunden ist. Hinzu kommt noch der Vertrauensverlust, wer sich derart online hat über den Tisch ziehen lassen, der wird daran viele Jahre zu knabbern haben. Und weil niemand sich als leichtgläubiges Opfer outen möchte, sind die Stimmen der Geschädigten fast nirgends zu hören und zu sehen. Womit man den Abzockern leider wieder in die Hand spielt.

Darum, seid wachsam dort draußen und fallt nicht auf das erstbeste „Geld im Internet verdienen“ Märchen herein. Oft trägt der Wolf ein Schafspelz. Ist müsst nur gut genug hinschauen, dann seht ihr den echten Pelz.

Computer Training goes Online

Nicht nur im Bereich Projektmanagement hat der Einzug von Internet und Social Media für viel Bewegung gesorgt, auch auf dem Gebiet der Schulung und der Weiterbildung tut sich einiges im Web. Der klassische “Vor Ort Unterricht” bekommt Begleitung. Noch ich das gewöhnungsbedürftig, noch mögen viele Lehrer (und umgekehrt auch die Schüler) nicht auf den persönlichen Sichtkontakt mit ihren Schülern/Lehrern verzichten, doch das Online Training am Computer wird sich mehr und mehr in unseren schulischen und beruflichen Alltag hineinfressen. Und gerade für Unternehmen, deren Mitarbeiter an verschiedenen Standorten tätig sind, kann solch eine Schulung auf Distanz viele Vorteile mit sich bringen. Insbesondere was Reisezeiten, Reisekosten und ausgefallene Arbeits- bzw. Freizeiten angeht.

Ähnlich wie im realen Leben entstehen auch online zwischen Trainern und Teilnehmern sehr schnell persönliche Beziehungen. Oft können sich beide Seiten dank Foto oder Webcam ein direktes Bild vom Gegenüber machen. Zudem besteht die Möglichkeit eines Besuchs des Unternehmens, wo sich die Referenten im Vorfeld des Trainings von den betreffenden Mitarbeitern und Fachabteilungen ein persönliches Bild machen, die Prozesse analysieren und so auch die Mitarbeiter live kennen lernen können, bevor sie ein passendes Schulungsangebot erarbeiten. Im Rahmen seines Praxisprojektes für die AFS Akademie hat Ralf Hundertmark aka Kunterschein aus Berlin ein eigenes Computer Trainingsangebot online gestellt. Schaut doch einfach mal vorbei.

Projektmanagement in Zeiten des Web 2.0

netzwerk Vor vielen Jahren, als die e-trend media consulting GmbH noch in Saft und Kraft stand, gehörte das Projektmanagement mit zu den Haupttätigkeiten ihrer Mitarbeiter. Seitdem hat sich vieles verändert. Das Web 2.0 und in seinem Sog die Social Media Entwicklung haben Einzug ins Internet gefunden und unsere Sicht der Dinge umgekrempelt, seine Auswirkungen spüren wir jetzt auch immer mehr im Bereich der Projektmanagement Software.

Anstatt der bislang durch Email und Fax gewohnten asynchronen Kommunikation wird mittlerweile immer mehr in Echtzeit und vor allem in Teams bzw. Gruppen miteinander kommuniziert. Angelehnt an Vorbilder wie Facebook verbindet das moderne Projektmanagement 2.0 die klassischen Komponenten mit den Vorzügen des Social Networking. Einer der sozialen Vorreiter beim Projektmanagement ist das Startup-Unternehmen Social-PM aus dem Hause des Projektmanagement Spezialisten Esentri. Die Arbeit mit EMail, Aufgaben, Listen und Dateien gehört der Vergangenheit an. Menschen, ihre Aufgaben und Dokumente und ihre projektbezogene Kommunikation gehören beim Social ProjektManagement zusammen.

Neben den sozialen Komponenten sind natürlich in einem solchen Tool auch die Klassiker wie Projektplanung mit Gantt-Diagrammen, Zeiterfassung, Rechtemanagement und Reporting mit enthalten. Es wird spannend sein zu beobachten, inwiefern sich Projectmanagement 2.0 am Markt etablieren bzw durchsetzen wird. Die Chancen dafür stehen auf jeden Fall nicht schlecht.


Bildrechte: Chrom Network © Jürgen Priewe – Fotolia.com

Die Zeiten ändern sich …

Die Zeiten ändern sich, was vor Jahren noch verpönt war, das ist heute fast schon normal. Fast jedes Tabu wurde gebrochen, oftmals nur zum Zwecke des Marketings und dem Erheischen von Aufmerksamkeit. Denn eines hat sich im Internetzeitalter klar herauskristallisiert, wer die Aufmerksamkeit der Massen für sich vereinnahmen kann, der hat auch Einnahmen 😉 Aufmerksamkeit = Besucher = Monetarisierung. Und so wird auch in naher Zukunft im Sozialmedialen Web noch mehr Müll durch die Leitungen gespült werden und uns unsere kostbare Zeit rauben. Denn die Aufmerksamkeit die wir den Nachrichtenströmen in Facebook, Twitter und Google+ schenken, ist auch genau das Stück Zeit, welches uns am Ende des Tages fehlt. Bestimmt werden bald neben „Information Overflow“ auch Begriffe wie „Social Burnout“ die Runde machen. Und anstatt uns um SMO zu kümmern werden wir dann dem SMÜ anheim fallen, dem Sozial Medialen Überdruss 😉

Bloggergate und der Skandal im Blogbezirk

Sascha Pallenberg hat mit seiner Aktion gegen Schleichwerbung in Blogs eine ganze Welle von Reaktionen in der Blogosphäre ausgelöst. Aber nicht nur das, auch Verlage & Presse sahen sich genötigt auf den Zug aufzuspringen und über die bösen Blogger und Seos herzuziehen. So richtig gedient hat das der Sache nicht und Beiträge wie die von Robert Basic zeigen, dass viele Blogger Wert auf Transparenz und Ehrlichkeit gegenüber dem Leser legen und weniger auf’s unsauber verdiente Geld aus sind. Wahrscheinlich wäre die Bloggergate Affäre deutlich ruhiger und sachlicher verlaufen, hätte Sascha Pallenberg nicht vorher so eine große Welle (Tsunami) davon gemacht. So aber ist die Sache zu einem Skandal im Blogbezirk ausgeartet. Bleibt zum Schluss die Frage, ob sich irgendetwas ändern wird, nachdem der Wind abgeflaut ist. Ich befürchte, nein!

e-trend domains

So, hier mal eine kleine Bestandsaufnahme bei den e-trend Domains. Neben der e-trend.de gehören mir noch e-trend.com, e-trend.net und e-trend.org. Wobei inhaltlich alle Domains etwas zurückgeblieben sind. Ein Blick auf die Domains ohne Bindestrich im Namen offenbart Erschreckendes. Keine der Varianten mit etrend im Namen wird wirklich genutzt, etrend.com, etrend.net und etrend.org stehen allesamt nur dumm im Web herum und werden zum Teil sogar zum Verkauf angeboten. Wenn ich bedenke, dass wir für die e-trend.com damals 2000$ auf den Tisch legen mussten, dann ist das doch ziemlich ernüchternd. Das Platzen der Internet- und E-Business Blase, die auch gerne als Dotcom-Blase bezeichnet wird, hat den einstmals sehr populären Buchstaben e bis heute schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Dann gibt es auch noch ein sehr trauriges Kapitel, die Domain etrend.de. Diese gehört faktisch mir, ich hatte sie vor Jahren zusammen mit der e-trend.de und e-trend.com dem Insolvenzverwalter abgekauft, doch sie dann beim alten Besitzer und früheren e-trend Geschäftsführer Volker Liedtke belassen. Doch hier hat dann letztes Jahr das Schicksal plötzlich, unerwartet und unerbittlich zugeschlagen und Volker im Alter von 47 Jahren aus dem realen Leben abberufen. Das hat uns alle schwer getroffen – und so werden jetzt zeitverzögert seine eigene Homepage liedtkes.de und wohl auch die etrend.de das Zeitliche segnen. R.I.P.

Google Insights for Search

Welch nette Nachricht. Google hat seine Google Trends aufgebohrt und liefert uns jetzt die Google Insights for Search. Noch mehr Infos, noch mehr Details. Insbesondere für Begriffe mit niedrigerem Suchvolumen ist Google Insights for Search ein echter Fortschritt, hier werden auch noch Daten gezeigt, wo Google Trends schon längst am streiken wäre.

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Mich freut’s, kann ich demnächst noch tiefer in Googles Trends herumwühlen und neue Einblicke bekommen. Interessant sind auch die Top Searches und Rising Searches, letzteres erinnert an Googles Hot Trends, nur dass sich bei Google Insights die Tendenzen nicht auf die letzten Tage und Stunden beziehen, sondern auf Vormonat oder Vorjahr.